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Bdderarchitektur, die Yillenarchitektur der Kurorte, prägt
die Stadt. Wenn auch manche der Yillen noch von den Jahren
staatlichen Ferienbetriebes gezeichnet sind, so erstrahlen
andere schon wieder in neuer Schónheit. Dazwischen finden
sich modernę Elemente unserer Zeit, wie das, einem
Schiffsbug nachempfundene Hotel Amber Baltic. Hier beginnt
auch die
Promenadę der Stars", das Hollywood Misdroys, mit den in
Bronze gegossenen Handen prominenter polnischer
Filmschauspieler, entstanden als Erinnerung an eines der
vielen jährlichen Festivals der Stadt. Das Kulturhaus und
die neugotische Pfarrkirche der Stadt sind Austragungsorte
für das alljährliche Chorfestival, doch noch dlter ist die
kleine Matutina Kapelle, 1902 im ersten Stock einer
gräflichen Yilla entstanden. Misdroy das ist Sommer, Sonne
und Strand, goldener Herbst und winterliche Spaziergänge
ubervereiste Strande, Misdroy ist Naturerlebnis und aktive
Erholung. Hier befindet sich das Naturkundemuseum des
Nationalparks und von hier fuhrt ein gutausgebauter
Wanderweg in das nahe Wisentschaugehege.
Wer die Schónheiten der Insel erkunden will, dem empfehlen
sich die gut gekennzeichneten Wanderwege. |
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Auf ihnen geht es zum Beispiel, vorbei am Wisentgehege, zum
See Czajcze. Hier unter den mächtigen Buchen liegt ein gut
erhaltener Burgwall slawischer Siedler und darunter der
Fischotterstein, ein kollosaler Findling. Im Westen, dort wo
die Insel steil in das Haff abfdllt, standen sicher schon
die Wikinger und hielten Ausschau nach ankommenden Schiffen.
Der Aussichtspunkt Zielonka, gleich hinter der schonen
Backsteinkirche, bietet einen unvergesslichen Blick auf das
Haff, das Delta der Swine, die Ostsee und die Insel Usedom.
Von hier fuhrt der blaue Wanderweg hinab an den Turkissee in
Wapnica. Wapno, das polnische Wort für Kalk, deutet auf die
Entstehung des Sees. Bis in dieses Jahrhundert wurde hier
Kalk für die Zementindustrie in Stettin abgebaut, derselbe
Kalk, der so malerisch an Rugens Küste steht. Besonders
malerisch ist die uralte „Prastary-Eiche" mitten im Ort.
Und Sie sollten auch einen Strandspaziergang nicht
auslassen. Hinter der alten Rettungsstation mit ihrem
Malteserkreuz, die noch aus vergangen Zeiten stammt, geht es
weiter nach Osten. Yorbei am Fischereihafen, mit seinen
bunten, auf den Strand gezogenen Booten, fuhrt Się der Weg
entlang der Kliffs bis nach Grodno an den Jordansee. Hier
versteckte einst Stenka", die bekannteste Piraten unserer
Küste ihre Schätze.. |